Wiederholungsvorstellung wegen des großen Erfolgs
10.10.2026
Fünf der besten Bergfilme des Jahres des international prämierten Programms kommen für eine zweite Vorstellung nach Füssen
Alpen Film Festival im Alpenfilmtheater Füssen Sonntag, 01. November 2026 | Beginn 19:00 Uhr Augustenstraße 15, 87629 Füssen
Fünf Filme und Live-Moderation
Der Extrem-Bergsteiger David Göttler (48) steht an der Spitze des internationalen Höhenbergsteigens. Doch er riskiert Karriere, Ansehen und Respekt, als er über zwölf Jahre hinweg am selben Berg scheitert: keine Träger, keinerlei Hilfe, nur er allein und die größte Wand der Erde. In „Nanga Parbat – Echoes of Sisyphus“ wird erzählt, was es bedeutet, am „Schicksalsberg der Deutschen“ zu scheitern – und dennoch dranzubleiben. Das filmische
Epos ist exklusiv in diesem Programm zu sehen. Die Macher des Programms sind live vor Ort, um über das filmische Erleben hinaus mit dem Publikum den Bergfilm zu feiern.
„Ein ganz normales Leben“ portraitiert ein bergnarrisches Ehepaar, das seit rund 60 Jahren gemeinsam klettert, reist, trainiert und Abenteuer erlebt. Der Film ist heiter, berührend und überraschend tief: eine Reflexion darüber, wie Freiheit, Liebe, Verantwortung und gelebte Werte über ein ganzes Leben hinweg zusammenfinden können.
„Steile Karrieren“ richtet den Blick auf die Arbeit am Bergwald. Die Pflege und Sanierung eines intakten Schutzwaldes ist kein schneller Erfolg, sondern ein Generationenprojekt. Der Film zeigt, wie viel Geduld, Wissen und Verantwortung nötig sind, damit Bergregionen auch in Zukunft geschützt bleiben.
In „50-50“ stehen die Alpinistinnen Ines Papert und Sarah Hueniken im Mittelpunkt. Der Film erzählt von Seilschaft als etwas, das weit über gemeinsames Klettern hinausgeht. Eine gute Seilschaft ist Vertrauen, Verständnis, gegenseitige Stärkung. Papert und Hueniken zeigen, dass Erfahrung, Reife und Freundschaft eine eigene Kraft entfalten — und dass Alter im Bergsport nicht das Ende von Möglichkeiten bedeutet, sondern manchmal erst deren Vertiefung.
Den Film „Fathom“ hätte es eigentlich nie geben sollen. Die Brüder Jakob und Matthias Weger werden in den Dolomiten von einem Schneebrett erfasst. Aus einem Freeride-Abenteuer wird eine Konfrontation mit der Realität des Risikos. Der Film fragt, ob Bergsportfilme nur Heldengeschichten erzählen dürfen — oder ob sie auch die bitteren Momente zeigen müssen, aus denen echtes Lernen entsteht.