Chronik

Die DAV Sektion Füssen besteht seit 131 Jahren.
Nachfolgend ein kurzer Einblick in die bewegte Geschichte unserer Sektion:


Die letzten 30 Jahre

2018:
Das Jahr begann mit einer traurigen Nachricht vom Tode unseres ehemaligen ersten Vorsitzenden Franz Hilpert. Mit großem Engagement hatte er sich beim Bau der Kletterhalle eingebracht wofür wir ihn in dankbarer Erinnerung behalten (siehe Nachruf).

Bei der Anfang März durchgeführten Mitgliederversammlung mit Rekordbeteiligung von 105 Mitgliedern wurde die Neufassung der Satzung und der Sektionsjugendordnung beschlossen. Dies wurde notwendig durch gesetzliche, finanztechnische und gesellschaftspolitische Änderungen. Des Weiteren stimmten die Mitglieder der Attraktivierung der Kletterhalle in Rieden und dem Einbau eines Gastanks an der Fritz-Putz-Hütte zu.

Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft zu großen Teilen wiedergewählt, die Funktionen Schatzmeister und Hüttenreferent blieben unbesetzt und werden kommisarisch durch den 1. Vorstand betreut. Neu hinzu kam der Schriftführer Hubert Mayr und die drei neuen Beisitzer: Barbara Fähnrich als Seniorenbeauftragte, Harry Konz als IT-Administrator und Arnfried Bodenmüller für Spezialaufgaben. Damit ist die Sektion für die nächsten 4 Jahre wieder gut aufgestellt. Beschlossen wurde auch die Anstellung einer hauptamtlichen Unterstützung der Vorstandschaft in der Geschäftsstelle um den Arbeitsaufwand wieder auf ein ehrenamtliches Niveau zu reduzieren.

 

2017:
Unser Vorstands-Team konnte durch Uwe Koßmeier, Ausrüstungs- u. Ausbildungsreferent, Claudia Hohlweg, Familiengruppenleiterin und Britta Reinartz Öffentlichkeitsrefentin kompetent besetzt werden. Der Tod von Toni Anwander hat uns betroffen gemacht hat er sich doch jahrzehntelang in der Sektion an verschiedenen Stellen engagiert, insbesondere im Bereich Seniorenwandern.

Mit Uwe Koßmeier waren wir als „Trainer des Jahres“ für seine mehr als 11-jährige Tätigkeit als Mister Kinderklettern in der Sektion erfolgreich und Peter Nasemann erhielt das Ehrenzeichen der Stadt Füssen für seine mehr als 25-jährige Tätigkeit als Naturschutzreferent und Bewahrer der Wildflusslandschaft Lech

Die Homepage wurde von unserem Harry neugestaltet und das webhosting verbessert.

Die Neuverpachtung aufgrund der Kündigung unseres bisherigen Pächters hat uns im ersten Halbjahr sehr intensiv beschäftigt. Mussten wir doch ein Stellenprofil erstellen, Anzeigen schalten, Vorstellungsgespräche abhalten und Konzepte besprechen. Mit der nun gefundenen Lösung durch die 3 Pächter aus eigenen Reihen sind wir mehr als zufrieden. Dabei mussten jedoch noch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in der Größenordnung von 20.000 € durchgeführt werden, was nach 14 Jahren aber auch fällig war. Entsprechende Rücklagen wurden und werden gebildet. Die Eröffnung am 01.09. war ein Neubeginn nach Wunsch.

Der Neujahrstag war geprägt von den Bemühungen die eingefrorene Wasserleitung an der UV-Entkeimungsanlage in der Bleckenau wieder in Gang zu bringen was jedoch misslang und uns zu größeren Investitionen und Wassertransporten zur Fritz-Putz-Hütte nötigte für die aufgebaute Notwasserversorgung. Am 29.05 haben wir dann mit den Fundamentarbeiten für das neue Nebengebäude der Fritz-Putz-Hütte begonnen, welches zukünftig eine Werkstatt, die Ausrüstung für die Wegeinstandsetzung sowie ein Brennholzlager enthält. Im Oktober haben wir es dann in Betrieb genommen und die alten Hütten zu Brennholz verarbeitet und eingeebnet. Die Restarbeiten werden dann im Frühsommer 2018 erledigt.

Am 16.06. erhielten wir in München die Sportplakette des Bundespräsidenten als höchste Auszeichnung für unser mehr als 100-jähriges Engagement für den Bergsport und die Heimatpflege.

Am 30.09. erreichen unsere Sektionsmitglieder Luis Stitzinger und Alix von Melle den Gipfel des Manaslu, 8.163 m und damit ihren 7. Achttausender.

Unseren Newsletter abonnieren mittlerweile über 420 Mitglieder und erhalten so frühzeitig und brandaktuell Neuigkeiten aus dem Sektionsleben und dem Veranstaltungsprogramm.

Die Jugend perfektionierte sich wieder beim Klettern in Arco und die wiedererstarkte Jungmannschaft machte ihre Teambildung im Tessin was entsprechend unterstützt wurde.

Zum Jahresende haben wir uns noch mit der Überarbeitung und Neufassung unserer Satzung sowie der Sektionsjugendordnung befasst.

Unser Mitgliederstand ist nun auf 3.700 Mitglieder angewachsen was uns dankbar und stolz macht

2016:
Zu Beginn des Jahres hatten wir 3.479 Mitglieder.

Mit Christoph Gotschke (Ausbildungsreferat), Barbara Schleyer (Familiengruppenleiterin) David Schmid verließen uns wieder bewährte Kräfte aufgrund von beruflichen Belastungen. Harry Konz bereichert seither unsere IT, Infrastruktur und unseren internet-Auftritt und engagiert sich auch im Kletterbereich. Die Jugend blieb beim Übergang von David auf Jan Schmid fest in Familienhand und die Ziele und Vorhaben der Jugend haben sich weiter gesteigert.

Am 14.07. haben wir die Rückmeldung zum Bauantrag für das neue Nebengebäude der Fritz-Putz-Hütte aus dem Landratsamt erhalten. Die Sparkasse Allgäu sponsorte dieses Bauvorhaben mit 2.500 € wofür wir sehr dankbar sind. Es war jedoch notwendig das Grundstück neu zu vermessen um die Abstandsflächen einzuhalten.

Die Aufnahme von Neumitgliedern haben wir auf neue Beine gestellt und mittlerweile ist es möglich sich innerhalb weniger Minuten selbst online anzumelden und seinen Mitgliedsausweis auszudrucken. Fast 95 % aller Neuaufnahmen basieren auf diesem Weg.

Im März übernahm die Sektion Füssen den Vorsitz der ARGE Sicheres Klettern in den Tannheimern, wobei die Mitgliedschaft auch den angrenzenden politischen Gemeinden ermöglicht wurde.

 

2015:
Nach 1957 ist die Sektion wieder Austragungsort einer DAV-Großveranstaltung. Am 19.09. ist die Sektion Füssen Gastgeber des südbayerischen Sektionentages.

In der Kletterhalle wurde der Pachtvertrag verlängert und eine neue Bouldermatte angeschafft.

Zur Unterstützung im Wegebau haben 4 ehrenamtliche Helfer den Motorsägenführerschein absolviert. Damit wir nicht nur in der Beseitigung von Windwürfen und Schneebruch gut sind, (Säuling Nordanstieg) hat die Resonanz und Beteiligung von 50 Helfern bei der Pflanzaktion von 600 Bäumen in erodierten Bereichen des Koflerjoches am 03.10. gezeigt.

Für das neue Nebengebäude der Fritz-Putz-Hütte haben wir wieder das Planungsteam um den 2. Vorstand Angelika Arnold installiert um die Planungen voranzutreiben. Eine energieeffizienterer Kühlschrank und Gasherd wurden für die Fritz-Putz-Hütte angeschafft.

Der Anbau eines Brennholzstadels an die Kofelalm wurde in ehrenamtlicher Weise durch Herbert Dopfer, Franz Merkl, Arnfried Bodenmüller und Peter Ziegler durchgeführt und fertiggestellt und dabei die alte Schalung des bestehenden Anbaus ausgetauscht.

Iris Burre hat ihre Tätigkeit als Schriftführerin an Barbara Fähnrich übergeben. Auch die vakanten Stellen des 2. Vorstandes (Angelika Arnold), Schatzmeisters (Arnfried Bodenmüller) und Jugendreferenten (David Schmid) konnten wieder besetzt werden.

 

2014:
Aus beruflichen Gründen beenden Ernst Bartsch seine Tätigkeit als Schatzmeister, Wolfgang Sturm als Öffentlichkeitsreferent, Elke Fritsch und Christine Fritz als Familiengruppenleiterinnen und Hilpert Franz als Kletterhallenreferent aus gesundheitlichen Gründen. Nach dem Tode von Else Einsle muss ihre Stelle als Ehrenrat neu besetzt werden. Neu hinzu kommen Katharina Maurer Als Schatzmeisterin und Antonia Daniek als Öffentlichkeitsreferentin, sowie Barbara Schleyer als Familienreferentin.

Unsere Jungmannschaft macht einen Ausflug in den magic wood und feiert ihr 10-jähriges Bestehen, währen die Sektionsjugend einen Kletterausflug nach Chamonix unternimmt.

In der Kletterhalle investierten wir weitere 21.400 € für einen 40mm dicken Fallschutzboden zur Verbesserung der Sicherheit in der Halle.

Die Fritz-Putz-Hütte wird umgebaut mit Brandschutzmaßnahmen ausgestattet, eine Fluchttreppe installiert und erhält eine stromfreie Solarbelüftung. Dazu war es notwendig ein Darlehen über 100.000 € aufzunehmen. Am 25.10.2014 konnten wir die neue Fritz-Putz-Hütte mit vielen Freunden und Unterstützern dann einweihen. Damit haben wir eines unserer größten Projekte gestemmt. Seit dieser Zeit haben wir einen regelrechten Ansturm auf unsere Hütte insbesondere im Bereich der jungen Familien, erhielten wir doch auch noch das Prädikat „kinderfreundliche Hütte“. Die Kofelalm erhielt einen neuen Kachelofen der von einem Sponsor aus dem bayerischen Wald gespendet wurde und nun nachhaltig den Brennholzverbrauch reduziert.

Zur Unterstützung im Wegebau haben 4 ehrenamtliche Helfer den Motorsägenführerschein absolviert. Damit wir nicht nur in der Beseitigung von Windwürfen und Schneebruch gut sind hat die Resonanz und Beteiligung von 50 Helfern bei der Pflanzaktion von 600 Bäumen in erodierten Bereichen des Koflerjoches am 03.10. gezeigt. Zusätzlich haben wir noch 24.750 € für die Wegesanierung im Bereich Branderfleck – Lobental ausgegeben.

 

2013:
Mit Carmen Graf als neuen 2. Vorstand und Claudia Ziegler als Sekretärin des Vorstands erhalten wir wieder Verstärkung in der Vorstandschaft.

Der Mitgliederstammtisch entwickelt sich prächtig uns ist ein gutes Forum sich über seine Vorhaben und erreichten Gipfelsiege auszutauschen. Die Sektionsführung hat sich bei der Ausrichtung der 24Stunden von Bayern in Füssen engagiert.

Am 23.11.2013 haben wir das 10-jährige Bestehen des Kletterzentrum Allgäu in Rieden gefeiert, wofür noch vorher eine effizientere Beleuchtung zur Stromkostenreduzierung eingebaut wurde.

Um unser Bauvorhaben Fritz-Putz-Hütte voran zu bringen holen wir Stellungnahmen der Regierung von Schwaben ein und treffen uns dazu mit der Kommission Hütten, Wege und Kletteranlagen des DAV in Buchloe.

Im August erhält unsere Kofelalm eine neue Solarbelüftungsanlage. Das kräftezehrendste war der Transport der großen Schachtel zur Hütte. Aber mit vereinten Kräften funktioniert das immer gut.

2012:
Peter Nasemann und das Ehepaar Bartsch erhalten für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit das Ehrenzeichen und Norbert Graf die Ehrenamtskarte des Landkreises Ostallgäu worauf wir sehr stolz sind.

Die Vorstandschaft installiert ein Planungsteam zur Sanierung der Fritz-Putz-Hütte. Die Abkochanordnung des Gesundheitsamtes Ostallgäu macht den Bau einer UV-Entkeimungsanlage sowie die Überarbeitung der Wasserzuleitung vom Schmittenberg notwendig , eine Gemeinschaftsaktion mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bergwacht Füssen.

Für die Wegesanierung am Gabelschrofen gibt die Sektion 17.000 € aus. Die Asphaltierung der Zufahrt und die Pflasterung der Parkplätze zum Kletterzentrum Allgäu in Rieden schlägt sich mit 21.500 € nieder. Zusätzlich wird noch eine Außenboulderfläche für 20.000 € angebracht.

Unser Wegewart Klaus Remmler, 2. Vorstand Markus Settele und Familienreferent Georg Rehm geben ihre ehrenamtliche sehr engagierte Tätigkeit auf, was die Sektion nun neu besetzen muss.

Die dezentrale Spendenaktion erbringt durch unsere Mitglieder eine Summe von 6.400 € die unserer Fritz-Putz-Hütte zu gute kommt. Herzlichen Dank dafür.

Unsere Jungmannschaft besucht den Landesjugendleitertag in Aschaffenburg

2011:
Das neue Team um unseren 1. Vorsitzenden Peter Ziegler setzt seine erfolgreiche Arbeit fort.

Die Kletterhalle unter der professionellen Leitung von Christoph Gotschke boomt weiterhin, es sind 95 Routen „geschraubt“. Die Eintritte haben sich seit 2009 verdoppelt und mittels Königscard können diese auch von Touristen und Gästen genutzt werden. Es gibt eine Kooperation der Kletterhallen Kaufbeuren, Kempten und Füssen. Die 1. Offene Klettermeisterschaft der Sektion wird durchgeführt.

Die Zahl unserer Sektionsmitglieder übersteigt die 3.000er Marke! Somit hat sich der Mitgliederbestand in den letzten 8 Jahren nahezu verdoppelt!

Mit Stefan Blochum hat die Sektion nun auch einen kompetenten Kletterbeauftragten, der unsere einheimischen Klettergebiete betreut. Unsere Sektionshütten wurden durch Norbert Graf weiter verbessert und die Elektroinstallation saniert.

Mit Phillip Stromereder hat die Sektion ein Mitglied im Expedkader des DAV. Unsere Jugendgruppe schlägt ihr Sommerlager im Val di Melo auf.

Mittels ARGE Wegebau und Sponsorengeldern konnte die Wegesanierung Rotmoos - Kofeljoch durchgeführt werden (Invest 11.000 €).

Vom Kinderklettern angefangen bis zu den Senioren werden Sommer wie Winter zahlreiche Touren und Kurse angeboten und durchgeführt. Die Sektion beginnt mit einer Wettkampfkletterausbildung unter dem Trainer Christoph Gotschke.

Frau Szelinski bedenkt in ihrem Nachlass die Sektion mit einer großzügigen Erbschaft wofür wir sehr dankbar sind. Alle Referate sind kompetent besetzt.

2010:
Nach langjähriger und mühsamer Suche gelingt es nun wichtige Positionen in der Vorstandschaft unserer Sektion endlich neu zu besetzen. An der Spitze als 1.Vorsitzender löst Peter Ziegler das Duo Franz Hilpert und Bernd Lecher ab. Unterstützt wird Peter Ziegler vom 2.Vorsitzenden Markus Settele. Nach über 40 Jahren unermüdlicher Tätigkeit als Hüttenreferenten können nun auch Günter und Vefi Bartsch ihr Amt in jüngere Hände übergeben. Neuer Hüttenreferent ist Norbert Graf, als Hüttenwart können wir das Ehepaar Brüggemeier gewinnen. Mit Ernst Bartsch (Schatzmeister), Manfred Sailer (Vorträge), Wolfgang Sturm (Öffentlichkeitsarbeit) und Maxi Geiger (Jugend) gelingt es für viele Referate neue und sehr motivierte Ehrenamtliche zu finden. Zusammen mit den bereits seit vielen Jahren für unsere Sektion tätigen Beiräten und Referatsleitern steht nun eine kompetente und tatkräftige Mannschaft um die zahlreichen Aufgaben der nächsten Jahre zu meistern.

Peter Nasemann wahrt unsere Interessen im Gemeinschaftsprojekt des DAV mit dem Bay. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und dem Bay. Landesamt für Umwelt „Skibergsteigen umweltfreundlich“ einer Besucherlenkungs- und Sensibilisierungsmaßnahme in unserem Arbeitsgebiet. Die Sektion spricht sich gegen das Projekt „alpine coaster“ am Buchenberg aus.

Die Wegebaumaßnahme Branderfleck - Ahornsattel wird mit der Unterstützung das ARGE Wegebau und Sponsoren durchgeführt (Invest 12.000 €).

Unser Arbeitsgebiet erweitert sich um den Schützensteig Richtung Ammerwald. Die Sektion wächst auf 2.800 Mitglieder

2009:
Mit Bergführer Christoph Gotschke stellt sich ein neuer Pächter für die Kletterhalle vor. Unsere nach wie vor sehr gut ausgelastete Fritz-Putz-Hütte steht nun seit 75 Jahren in der Bleckenau. Unser gesamtes Wegenetz (40 km) wird mit einer neuen Beschilderung ausgestattet.

2008:
Aus gesundheitlichen Gründen muss unser 1. Vorsitzender Luggi Dürr kürzer treten. Franz Hilpert übernimmt, tatkräftig unterstützt von unserem Schatzmeister Bernd Lecher, die Vereinsführung. Die Kletterhalle wird in diesem Jahr insgesamt 3x von Dieben und Einbrechern heimgesucht. Hierdurch entsteht beträchtlicher Schaden. Unter der Führung von Samuel Brüggemeier ist auch die Jugendgruppe wieder sehr aktiv. Die Senioren wandern im Defereggental und auf der Kofel finden unter der Leitung von Georg Rehm Bergexerzitien statt.

2007:
Unser Naturschutzreferent Peter Nasemann stellt sein neues Buch „Der Lech im Gebirge“ vor. Von den Kindern bis zu den Senioren werden zahlreiche Touren und Kurse durchgeführt. Nachdem die letzten Jahre die meisten Mittel in die Kletterhalle geflossen sind, wird nunmehr auch verstärkt die Renovierung unserer 2 Sektionshütten angegangen. Die Fritz-Putz-Hütte und die Kofel-Hütte erhalten z.B. komplett neue Matratzen und Decken.

2006:
Aus den Kindern werden Erwachsene und so ist über die letzten Jahre wieder eine aktive und tatkräftige Jungmannschaft entstanden. Im Rahmen der Füssener Stadtolympiade ist das Kinderklettern in unserer Kletterhalle bereits fester Bestandteil der Wettkämpfe.

2005:
Mit Franz Hilpert als 2.Vorsitzender erhält die Vorstandschaft und der 1. Vorsitzende Luggi Dürr neue Unterstützung. Die Kletterhalle erhält einen Indoorpfeiler und einen Boulderbereich. Das Kinderklettern boomt, Kletterkurse werden angeboten, neue Fachübungsleiter Klettern werden ausgebildet und der Hallenbesuch übertrifft die Erwartungen. Der Mitgliederzuwachs hält an und erreicht die Anzahl von 2300. An der Westwand der Ehrwalder Sonnenspitze gelingt Stefan Blochum und Sebastian Merkl mit der Tour „Schattendasein“ VII- eine sehr beachtenswerte Erstbegehung. Nach der unglaublichen Zahl von 35! Jahren als Hüttenreferent wird nunmehr ein Nachfolger für unseren Günter Bartsch gesucht.

2004:
Die Sektion Füssen des DAV ist inzwischen auch im Internet zu finden. Webmaster unserer Homepage ist Jürgen Kuhns. Mit Iris Burre und Verena Stitzinger hat die Sektion Füssen nun auch 2 ausgebildete Mountainbike-Fachübungsleiterinnen. Auch in diesem Bereich sollen nun vermehrt Touren und Kurse angeboten werden. Nachdem der Kletterhallenbetrieb voll läuft sollen nun auch die anderen Referate wieder mehr in den Focus rücken. Die langjährigen Verantwortlichen sind nach wie vor für die Hütten Günter Bartsch, für den Naturschutz Peter Nasemann, für die Wege Klaus Remmler, für die Ausbildung Hubert Mayr, für die Touren Toni Anwander und für die Jugend Rudi Dürr.

2003:
Am 15./16.November wird unsere neue Kletterhalle feierlich eröffnet. Unzählige ehrenamtliche Stunden haben mitgeholfen den Bau so zügig zu vollenden. Ohne den unermüdlichen Einsatz von Luggi und Rudi Dürr, sowie die optimale Finanzierungsplanung durch unseren Schatzmeister Bernd Lecher, wäre dies nicht möglich gewesen. Sie beinhaltet nun auch die neue Geschäftsstelle, die Bücherei und das Materiallager der Sektion und wird von nun an die neue Heimat unseres Vereins. Nachdem die Sektion Füssen über 20 Jahre eine gleichbleibende Mitgliederzahl von ca. 1600 vorweisen konnte steigt diese in kurzer Zeit auf über 2000 an.

2002:
Baubeginn der Kletterhalle. Unter der Leitung und Verantwortung von Luggi und Rudi Dürr geht der Bau unserer neuen Kletterhalle und zugleich neuen Heimat der Sektion zügig voran. Viele Mitglieder engagieren sich ehrentamtlich und helfen in den verschiedensten Bereichen. Auch auf unserer Kofel-Hütte gilt es einiges zu reparieren. Die beliebte Herbstwanderwoche mit Dieter Haas führt diesmal in die Brenta. Auch das Mountainbiken wird immer mehr Bestandteil bei unseren Tourenangeboten.

2001:
Am 23.05.2001 um 7:30 Uhr steht unser Sektionsmitglied Josef Streif aus Buching auf dem Gipfel des Mount Everest. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns dass er sich seinen Traum verwirklicht hat. Nach 30! Jahren als Schatzmeisterin zieht sich Rosemarie Böck aus der aktiven Vorstandsarbeit zurück. Mit Bernd Lecher wird ein kompetenter Nachfolger gefunden. Auch der Bereich Wegebau erhält mit Klaus Remmler einen neuen Referenten. Die Planung der Kletterhalle nimmt nun ganz konkrete Formen an. Mit dem Standort Rieden wird die Grundstücksfrage geklärt, die Gebäudeplanung entsteht und die Finanzierung wird ausgearbeitet. Im Kreis aller seiner Miglieder sucht die Sektion Füssen nach ehrenamtlichen Helfern und Spendern. Das Naturschutzreferat unter Peter Nasemann setzt sich intensiv mit dem Projekt Wasserkraftwerk am Lechfall auseinander. Eine neue Familiengruppe unter der Verantwortung von Iris Burre und Georg Rehm entsteht.

2000:
Nach 20! Jahren Amtszeit tritt unser 1. Vorsitzender Dr. Stephan Heichele auf der Jahreshauptversammlung zurück. Als neuer 1. Vorsitzender wird Luggi Dürr gewählt, neuer 2. Vorsitzender wird Bernd Singer. Die Jugendgruppe verbringt die Sommerwoche im Val di Melo. Luis Stitzinger gelingt mit der Besteigung des Cho Oyu sein erster Erfolg an einem 8000er. Seither zählt Luis zu den stärksten extremen Höhenbergsteigern und macht vor allem auch durch Schibefahrungen an den höchsten Bergen der Welt immer wieder auf sich aufmerksam.

1999:
Erste Pläne zum Bau einer Kletterhalle werden erstellt. Standortfragen, Finanzierung und Notwendigkeit werden in der Sektion kontrovers diskutiert. Die Betreuung unserer Geschäftstelle wird von Iris Burre übernommen.

1998:
Aufbauend auf dem Erfolg des Kinderkletterns in Seeg wird erstmals ernsthaft über den Bau einer eigenen Kletterhalle nachgedacht. Ende 1998 beendet nach vielen Jahren des ehrenamtlichen Engagements Fritz Beck seine Tätigkeit als 2.Vorsitzender. Fritz Beck wird auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Simon Toplak wird auch ein neuer Jugendleiter gefunden.

1997:
In den letzten 10 Jahren liegt die Mitgliederzahl gleichbleibend bei ca. 1600. Neben dem erfolgreichen Kinderklettern in Seeg gibt es derzeit leider keine Jugendgruppe, Junioren oder Jungmannschaft mehr.

1996:
Toni Anwander und seine Tourengruppe sind wieder viel unterwegs, u.a. besteigen sie den Großvenediger. Auch die Senioren unter der Leitung von Fritz Beck veranstalten einen Frühjahrsausflug und eine Herbstfahrt.

1995:
Die Tourengruppe um Toni Anwander ist zehnmal unterwegs. Höhepunkt ist die Besteigung des Fast-Viertausenders Piz Palü durch 19 Teilnehmer! Das Kinderklettern in Seeg unter der Leitung von Rudi Dürr und Pit Rohwedder ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Sektionsarbeit. An der Fritz-Putz-Hütte hält Füssens Stadtpfarrer und Dekan Karl-Heinz Knebel eine zahlreich besuchte Bergmesse.

1994:
Die langjährige Raumsuche hat ein Ende und die Sektion Füssen eröffnet eine eigene Geschäftsstelle in der Spitalgasse 6 in Füssen. Die Fritz-Putz-Hütte wird 60 Jahre alt! Der neue Abwasserkanal für das Bleckenaugebiet stellt für die kleine Sektion Füssen eine enorme finanzielle Belastung dar. Unter Federführung unseres Naturschutzreferenten Peter Nasemann erscheint das Buch „Lebensraum Füssener Lech“.

1993:
Die bereits seit Jahren sehr aktive und leistungsstarke Jungmannschaft fährt unter der Leitung von Luis Stitzinger nach Übersee in den berühmten Yosemite-Valley Nationalpark zum Klettern. In der alten Seeger Turnhalle wird eine Kletteranlage erstellt und eingeweiht. Initiator, Organisator und unermüdlicher Antreiber ist Rudi Dürr. Erstmals wird nun auch eine Kinderklettergruppe gegründet.

1992:
Ein Jahr ohne außergewöhnliche Ereignisse. Die einzelnen Referate sind durch die langjährige ehrenamtliche Arbeit der Verantwortlichen gut bestellt. Peter Nasemann führt zahlreiche Naturschutz-Exkursionen durch, Günter Bartsch und seine Frau Vefi kümmern sich um unsere Hütten, Toni Anwander um unsere Wanderwege. Jugendgruppe, Sportklettergruppe, Jungmannschaft, Tourengruppe sowie die Senioren sind auf zahlreichen Fahrten und Touren unterwegs.

1991:
Am 09.Februar stirbt Thiemo Zimmermann auf einer Jungmannschaft-Skitour zur Forno Hütte (Bündener Alpen) in einer kleinen Lawine. Somit beklagt die geschockte AV-Sektion Füssen das 3. Lawinenopfer auf einer Sektionstour innerhalb von nur drei Jahren.

1990:
Rudi Dürr und Peter Wiesmüller sind auf Expedition im Pamirgebirge unterwegs. Orkanartige Stürme richten am 27. und 28. Februar in unserem Arbeitsgebiet um die Bleckenau enorme Schäden an und bescheren unserem Wegereferent Toni Anwander und seinen Helfern enorm viel Arbeit. Unsere Sektionshütten werden zum Glück nicht beschädigt.

1989:
Der berühmte Trienter Bergsteigerchor wird vom Füssener Alpenverein ins Kurhaus geholt und beschert allen Besuchern einen traumhaften Abend. Der Mitgliederstand Ende 1989 beträgt 1587 Mitglieder.

Die ersten 100 Jahre

1844 Gründung des Alpenrosenordens durch Königin Marie von Bayern (Mutter von König Ludwig II und begeisterte Bergsteigerin), deren Großmeisterin sie war. Wer in den Orden aufgenommen werden wollte, musste mit Ihr den Axelkopf bei Musau ersteigen.
1854 Besteigung des Watzmanns (2.713m) durch Königin Marie von Bayern
1857 Gründung des Alpine Clubs England
1862 Gründung des Österreichischen Alpenvereins
1866 Kriegsausbruch zwischen Bayern und Preussen
1869 Gründung des Deutschen Alpenvereins
1872 Zusammenschluss des OeAV und des DAV zum Deutsch- Österreichischen Alpenvereins
1875 - 1878 Gründung und Bestehen der „Sektion Ehrenberg“
1886 Tod König Ludwigs II, Erfindung von Coca Cola und Gründung des Erdinger Weißbräu, das Edelweiß wird in Österreich-Ungarn unter Naturschutz gestellt, der erste Zug durchfährt den Gotthard-Eisenbahntunnel, das kaiserliche Patentamt erteil Carl Benz das Patent für das erste Automobil und die Freiheitsstatue in New York wird feierlich enthüllt
1887 Die Sektion Reutte-Füssen des DAV wird gegründet und tritt als 66. Sektion dem DAV bei (79 Mitglieder, davon 31 aus Füssen). Im gleichen Jahr enstehen noch die Sektionen Garmisch-Partenkirchen, Kassel, Ansbach,etc. Ansonsten wird mit dem Bau des Eifelturms begonnen, Kaiser Wilhelm II legt den Grundstein für den Nord-Ostsee-Kanal und der deutsche Reichstag wird aufgelöst.
15.01. konstituierende Versammlung mit 15 Herren aus Reutte und Füssen in der Post zu Reutte
26.01. Generalversammlung auf der „Post“ zu Reutte in Gegenwart von 14 Mitgliedern
07.08. Umbenennung in Section „Reutte - Füssen“ bei der außerordentlichen Generalversammlung im „Schluxen“
Zweck der Sektionsarbeit:
die Kenntnis der Alpen mit besonderer Berücksichtigung des nächstgelegenen Gebietes zu erweitern und verbreiten die Liebe zu ihnen fördern und die Bereisung zu erleichtern Herstellung und Verbesserung von Verkehrs- und Unterkunftsmitteln
Aufschließung und Zugänglichmachung des Gebietes um Füssen und Reutte,   Anbringung von Orientierungstafeln   Organisation/Regelung des Führerwesens und der Führertarife   Organisation des Rettungswesens mit der Zentralmeldestelle im Hotel Bayerischer Hof und Meldeposten in Hohenschwangau, , Weißhaus, Otto-Mayr-Hütte,   Berwang, Buching, Halblech, Trauchgau, Vils, Musau, Musauer Hütte, Roßschläg,   Pflach, Reutte, Seespitze am Plansee, Hotel Ammerwald, Bichlbach und Weissensee   Anlage von Sammlungen und einer Bibliothek   Vorträge über alpine Touren in den Wintermonaten   „der Geselligkeit wurde ihr Recht gelassen“ durch Kegelabende in Faulenbach,   Glanzpunkte des Vergnügens bildeten jedoch die Faschingsveranstaltungen mit  T heaterstücken, komischen Vorträgen und Tanz   gemeinsame Ausflüge in‘s Arbeitsgebiet
1888 Übergang über das Partgebirge, Tätigkeitsberichte
1889 Wegebau zum Frauensee, zur Leilachspitze, zur Schlicke, vom Falkenstein zum Salober
1890 Massenaustritt der in Tirol wohnenden Mitglieder, Generalversammlung am
23.11. im „Schluxen“ wo sich die 4 Füssener Mitglieder gegen die übrigen 11 aus Reutte und Umgebung so überzeugend für die Sache einsetzen, dass die Auflösung verhindert wurde, heutigen Normalweg auf den Säuling von Anselm Kiechle, dem ersten Bergführer in Füssen trassiert und erbaut
1890-91 Verbindungsweg Reutte-Partenkirchen: Bitte um Subvention für Weg von Füssen auf die Rote Wand
1891 Verlegung der Sektionsleitung und Namensänderung in „Section Füssen“, Wahl des Rentbeamten Morneburg zum 1. Vorstand, Anlegung einer Sektionsbibliothek und Autorisierung des ersten Füssener Bergführers Anselm Kiechle, 101 Besteiger stehen auf dem Gipfel des Säulings
1892 Installation eines „Vergnügungsausschusses“, Wegebau auf die Rote Wand, feierlich eröffnet am 28.08.
1893 Hüttenbau in der Tannheimer Gruppe 1894 Wegebau Musauer Sennhütte-Karretschrofen (Große Schlicke)
1895 Auszahlung Subvention, Wegtafeln, Wegebau von der Musauer Alpe auf die Schlicke, neue Markierung des Weges vom Falkenstein zur Salober Hütte
1896 Wegbau auf den Thaneller, Herausgabe des ersten „Führers durch Füssen, Hohenschwangau und Umgebung“ durch Amtsgerichtssekretär Ferdinand Bächle (auf eigene Kosten) zur Förderung des Fremdenverkehrs und der „Turistik“, Errichtung einer Orientierungstafel auf dem Säuling
1900 Errichtung der Otto-Mayr-Hütte durch die Sektion Augsburg
1900-01 Wegebau auf die Gernspitze als Ergänzung zur Otto-Mayr-Hütte [=Gehrenspitze]
1901-02 Wegebau von der Otto-Mayr-Hütte zur Nesselwängler Scharte
1904 sprunghafter Anstieg der Mitglieder durch „Ortsgruppe Nürnberg“ (20 Mitglieder)
1903-05 Wegeherstellung auf den Säuling, Wegebau in den nordöstlichen Lechtaler Alpen
1906 Gründung der Sektion Reutte, Verlust von 13 Mitgliedern aus dem Tirol
1907 Rettungsaktion am Kölleschrofen mit Teilnahme von Prinzregent Luitpold, Auszeichnung der beteiligten Herren Hiltner, Hodrus, Kiechle Joh., Ried, Weixler mit der Prinzregent-Luitpold-Medaille in Bronze für deren Einsatz
1908 Hüttenbauprojekt auf dem Säuling
1910 Ankauf der Musauer Alm, Wegtafeln im Kenzengebiet aufgestellt, Wegmarkierung von Halblech, Reiselsberg, Wasserscheide, Halbammer nach Unternogg, Wegebau von Stockach nach Bichelbächle
1911 Erwerb eines Hüttenplatzes auf der Galtbergalpe (abgelehnt), Abgrenzung der Arbeitsgebiete zwischen den Sektionen Augsburg, Allgäu-Kempten, Pfronten, Reutte, Abgabe des Arbeitsgebietes Reintal, Abgabe des Arbeitsgebietes
1912 25jähriges Sektionsjubiläum und Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Füssen
1914 Ausbruch des 1. Weltkrieges und Alpenvereinsweg auf den Säuling
1919 Haftpflicht für Wege
1919 Einladung der AV-Hauptversammlung ins Alpine Heim der Sektion
1919-1922 Erwerb des Königshauses auf dem Tegelberg, Erschliessung des Hohenschwangauer Hofjagdgebietes und Einverleibung ins Arbeitsgebiet
1919 Bericht über die Kriegsjahre und Feststellung der Mitgliedschaft bei allen Mitgliedern
1921 Jahresbericht, Instandsetzung der Tegelberghäuser und der Wege:
Hüttenpläne (siehe Plansammlung, Anlagen 1 und 2, Landkarten, Hüttenordnung, Vertrag, Fotografien,
1921 Rettungsausstattung für das Tegelberghaus, Schaffung der Referate „Wintertouristik“ und „alpines Jugendwandern“, Verbot der Verkehrsgäste sog. „Hospitanten“ durch Beschluss der Hauptversammlung des DAV in Salzburg, Start des Jugendreferates
1922 tödlicher Absturz des 2. Vorsitzenden Diessenhauser bei der Überschreitung des Pilgerschrofengrates
1922-1926 Versicherung der Tegelberghauses, Nutzung des Tegelberghauses durch Militärpatrouillen
1923 Angaben für Schutzhüttenverzeichnis zum Tegelberghaus, Einweihung der Tegelberghäuser. Beitragserhöhung für A-Mitglied auf 1.000 Mark, Beschluss der Vorstandschaft nur noch Einheimische aufzunehmen
1924 Beitragserhöhung für A-Mitglied auf 5.000 Mark, Aufnahme nur wenn das Neumitglied 2 Bürgen einbringt, Skimarkierung im Arbeitsgebiet in den Ammergauer Alpen, Rettungsschlitten für Rettungsstelle Füssen,
1925 Beitragssatz für A-Mitglied durch Währungsstabilisierung auf 4 Mark. Neues Holzkreuz auf dem Säuling installiert, Auslagen 78 Reichsmark, gespendet von Gemeinde Schwangau, vorhergehendes hielt seit 1896. Empörung und Protest der Sektion Füssen zum Einbruch in unser Arbeitsgebiet durch Bau eines Säulinghauses durch die Naturfreunde Augsburg da der Säuling seit fast 40 Jahren durch die Sektion Füssen betreut wird. Kauf von Grund und Boden von der Gemeinde Pflach. Zeitungsausschnitt zum 15jährigen Bestehen der Naturfreunde-Ortsgruppe Füssen. Schaffung einer Unterkunft in der Kenzen Budget 300 Reichsmark
1926 Bergungsaktion Georg Engel (Naturfreunde) bei der Musauer Alm, 50 säumige Zahler von 453 Mitgliedern stellt eine besondere Herausforderung für den Schatzmeister dar. Wetterunterstand auf dem Säuling, Übernahme der „alten Kenzenhütte“
1927 Bestellung eines Skischlittens „System Reichenhall“ und anderer Ausrüstungsgegenstände
1927 Errichtung einer Unterkunftsstätte auf dem Kenzen
1929 Tod des Vorsitzenden Andrea Sollner im Juli, Tausch der „alten“ gegen die „neue Kenzenhütte“
1932 Kegelabende im 14-tägigem Rhythmus bis 1934
1933 Besuch des Säulinghauses während der Grenzsperre und Wintermarkierung sowie Errichtung einer Skihütte im Lösertal
1934-1935 Errichtung einer Skihütte im Blöckenautal (Fritz-Putz-Hütte); Reparaturen an den Tegelberghäusern
1935 Nutzung der gepachteten Kenzenhütte, Beschwerde über Weg Neuschwanstein-Linderhof, Gründung einer Jugendgruppe, die bald ein sprühendes Leben entwickelt
1936 Wegebau Säuling und Kenzengebiet, Beendigung Pachtvertrag Kenzenhütte wegen neuem Reichsjagdgesetz
1937 50jähriges Jubiläum, Schaffung eines Sektionsabzeichens mit Säuling und Edelweiß, erster alpiner Abfahrtslauf vom Dürrenberg in die Blöckenau
1938 Errichtung einer Skihütte auf der Kofelalpe (mit Postkarte, Original in der Fotosammlung) (Sepp-Sollner-Hütte), Kosten 3.624,23 Reichsmark , der DAV tritt in den Reichsbund für Leibesübungen ein. Hermann Schertel findet am Dachstein den Bergsteigertod
1939 der 2. Weltkrieg beginnt, der Alpenverein wird verboten und während des 2. Weltkrieges setzt „der Herzschlag der Sektion Füssen aus“ (26.01.1939 bis 12.04.1943)
1942-1943 Pachtgebühr für Tegelberghäuser (finanzielle Schwierigkeiten der Sektion nach Besucherrückgang wegen Skiaktion für Wehrmacht) , nur noch am Wochenende geöffnet, Einbruch in Sepp-Sollner-Hütte
1943 Tod des Bergführers Max Streidl am 04. August
1945 Ablehnung der Pachtverlängerung für die Tegelberghäuser
1946 Roman Keßler erhält eine Lizenz eine Versammlung abzuhalten und den Alpenklub Füssen neu zu gründen, der die Rechtsnachfolge der Sektion antritt, Dachverband ist der „Bund der Wanderer und Bergsteiger“
1947 Umfirmierung des Alpenklubs Füssen in Alpenverein Füssen, der starke Andrang von Touristen gebietet eine Regelung der Übernachtungen in beiden Sektionshütten, Mitgliedsbeitrag 8 Reichsmark, Antrag der Hanfwerke auf Teilbelegung der Hütte mit Arbeitern wird stattgegeben
1948 Darlehen in Höhe von 6.000 RM an Ski-Club Füssen für Schanzen-Neubau
1935 Pöllatschluchtweg wird von der Gemeinde Schwangau erbaut
1951 der DAV wird wieder neu gegründet
1957 die 67. Hauptversammlung des DAV wird in Füssen abgehalten. Am 21.September 1957 stimmten bei der Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins im Stadtsaal von Füssen / Allgäu die Delegierten von 229 Sektionen dem Antrag von Hans Thoma aus Landshut, Referent für Ausbildung und Bergführerwesen im DAV Verwaltungsausschuss, auf Gründung eines „Fahrtendienstes“ mit großer Mehrheit zu. Aus diesem „Fahrtendienst“ ging die „Berg- und Skischule“ hervor und später der DAV Summit Club
1958 neues Holzkreuz auf dem Säuling mit Hubschrauber der amerikanischen Streitkräfte und 1.000 Personen auf dem Säuling bei der Einweihung
1959 Erweiterung der Fritz-Putz-Hütte
1962 75 Jahre Sektion Füssen
1968 Inbetriebnahme der Tegelbergbahn am 12.04.
1977 2 Sesselbahnen werden am Tegelberg errichtet zur Ankurbelung des Wintersports
1975 startet Mike Harker zum ersten Drachenflug vom Tegelberg (10.04.), kurz darauf starten Josef & Willi Guggenmos, Sepp Köpf, Christoph Müller und Leonhard Waitl vom Säuling mit dem Drachen. Der Tegelberg gehört ab nun nicht mehr den Wanderern und Skifahrern allein.
1982 Max Niggl und Fritz Bierig, zwei Urgesteine der Sektion Füssen verlassen uns für immer
1983 4.WM der Drachenflieger findet am Tegelberg statt (10-15.000 Starts/Jahr). Durch Unwetter kommt es zu einem Murenabgang im Bereich des Fingergrabens auf die Tegelberg-Skipiste. Ein erster Entwurf zum Naturschutzgebiet  Ammergebirge wird veröffentlicht und die Sektion gibt ihre Stellungnahme dazu ab
1984 50 Jahre Fritz-Putz-Hütte
1986 Verordnung Naturschutzgebiet Ammergebirge tritt in Kraft
1987 Die Stadt Füssen kündigt den Pachtvertrag mit der Sektion Augsburg für die Füssener Hütte, die Sektion feiert ihr 100-jähriges Bestehen