Bericht unserer Herbstfahrt 2019

Herbstfahrt ins Bergsteigerdorf Ramsau

Tourenwoche 8. bis 14. September 2019 im Berchtesgadener Land mit Herbert und Manfred und 12 Teilnehmer*Innen der Füssener Sektion

Gut untergebracht bei vorzüglicher Verpflegung in der Pension Rehwinkl in Ramsau war der erste Programmpunkt am Montag wegen etwas feuchter Witterung der Besuch im „Haus der Berge“ in Berchtesgaden mit dem Linienbus. Sehenswert und interessant die Geschichte des Nationalparks in den informativ gestalteten Ausstellungsräumen mit zahlreichen Exponaten, Filmen und einer Sonderausstellung Lebensraum Himalaya. Der Nachmittag war schon etwas freundlicher und die erste ausgedehnte Wanderung zum Einlaufen führte bei nur noch wenigen Regentröpfchen durch die Wimbachklamm und weiter zur gemütlichen Einkehr in die Berghütte Wimbachschloss mit Rückmarsch fast direkt vor die Haustür unserer Pension.
 
Am Dienstag ging es dann bei besserer Witterung, die Morgennebel hatten sich rasch verzogen mit der Jennerbergbahn hinauf auf über 1800 Meter Höhe, allerding verhinderte der Schneefall vom vorigen Tag in den Höhenlagen die Tour auf die Schnaibspitze. Nach herrlichem Blick vom Jennergipfel auf den Königssee führte eine kleinere Runde über das Stahlhaus und das Hirschköpfl wieder zurück zur Bergstation. Unterwegs erfreuten noch einige Edelweiß und unzählige violette Sterne des Feldenzians besonders die Fotografen.
 
Mittwoch war die Tour zum Watzmannhaus angesagt, vier Stunden Aufstieg mit satten 1315 Höhenmetern, bei der leider tiefhängende Wolken und Nebel die Sicht auf die Watzmanngruppe trübten. Nach ausreichender Stärkung wurde der ebenso lange Abstieg in Angriff genommen, den alle zehn Wanderer ohne Probleme bewältigten. Der Rest der Gruppe besuchte die Kührointalm mit Abstecher auf die Archenkanzel mit fantastischem Tiefblick auf den Königssee. Start und Ende der Tour an der Wimbachbrücke, fünf Minuten von unserer Pension entfernt.
 
Am Donnerstag ging es dann wieder gemütlicher von statten. Die Hochschwarzeckbahn brachte uns nach oben, von dort wanderten wir auf den „Toten Mann“, wo einst in einem Winter ein Wanderer erfroren war, was dem Berglein zu seinem ungewöhnlichen Namen verhalf. Über das Soldenköpfl, mit zünftiger Brotzeit weiter auf dem sonnigen Soleleitungsweg mit herrlichen Panoramablicken auf die Berchtesgadener Bergwelt zurück zu den Autos und zuletzt als Belohnung nahe dem berühmten Ramsauer Kirchlein ein wohlverdientes Eis in einer Eisdiele.
 
Auch am Abreisetag, dem Freitag noch ein besonderes Highlight: Bootsfahrt auf dem Königssee mit Wanderung zum Röthbachwasserfall, mit 400 Metern der höchste Wasserfall Deutschlands. Ein letzter Halt noch in St. Bartholomä, der weltbekannten und viel fotografierten Wallfahrtskirche ehe uns die Elektroboote wohlbehalten nach Berchtesgaden brachten und wir zufrieden mit den erlebnisreichen, schönen und vor allem unfallfreien Tagen die Heimfahrt nach Füssen antraten.
 

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