ALPGEISTER: Füssen-Premiere am 6. Juli um 20 Uhr im Alpenfilmtheater

ALPGEISTER: Füssen-Premiere am 6. Juli um 20 Uhr im Alpenfilmtheater
 
ALPGEISTER, der neue Kinodokumentarfilm von Erfolgsregisseur Walter Steffen, verbindet die geheimnisvollen Welten vergangener Mythen und Sagen mit der heutigen Welt. "Der Alltag in unserer Zeit des funktionalen Materialismus schafft ein spirituelles Vakuum, das bei Vielen die Sehnsucht nach neuer Spiritualität, nach alten Riten und geheimnisvollen und unerklärlichen Welten weckt", betont der Regisseur Walter Steffen. ALPGEISTER verstehe sich als moderner Heimatfilm, der entlang der nördlichen Alpenkette vom Berchtesgadener Land bis zum Allgäu Altes neu entdeckt, der erinnern und transparent machen will, was einst dienlicher Volksglaube und wichtiges Volkswissen und damit auch Basis regionaler Identität war. Mit authentischen Aussagen von Alpenschamanen, Eingeweihten und Wissenden, mit spannenden alten Sagen und Geschichten sowie mit großen Kinobildern der Bergwelt lässt ALPGEISTER fast schon vergessene Welten wieder auferstehen. Gleichzeitig zeigt dieser Film auf, wie stark die Menschen einst mit der lebendigen, für sie beseelten Natur und ihren Geistern verbunden waren. Magisch, wie Kino sein soll!
 
ALPGEISTER ist nominiert für den Hauptpreis des NaturVision Filmfestival Ludwigsburg (11. bis 14. Juli 2019), dem wichtigsten Filmfestival für Natur, Wildlife und Umwelt in Europa. Aus Füssen kommen in dem Film der Architekt und Historiker Magnus Peresson und die Rechtsanwältin und Autorin Elisabeth Wintergerst zu Wort 
 
Zu Magnus Peresson aus Füssen
Der Architekt beschäftigt sich seit Jahrzehnten intensiv mit der spannenden Geschichte seiner Heimatstadt Füssen, deren Lage an einer der wichtigsten Straßen Europas - der Verbindung von Venedig mit den niederländischen Hafenstädten - seit der Römerzeit für ein reges geschäftliches Leben in der Stadt sorgte. Magnus Peresson zählt zu einem der profundesten Historikern in der Region. Auch mit der Legende des Heiligen Magnus, der als frühchristlicher Missionar Füssen und das Ostallgäu mit Beginn der Christianisierung stark prägte, hat sich Magnus Peresson intensiv auseinander gesetzt. In unserem Film erzählt er von den wichtigsten Erlebnissen und Taten des Heiligen Magnus, wie der Tötung des Drachens bei Roßhaupten oder die Vertreibung der Berg- und Flussgeister am Lechfall - Sinnbilder für den Kampf der ersten Christen gegen die spirituellen und animistischen Überzeugungen der ursprünglichen Kulturen im Alpenraum.
 
Zu Elisabeth Wintergerst aus Füssen
Wenn es um Heimatgeschichte und die Spiritualität in den Ostallgäuer Alpen rund um den Säuling geht, dann ist Elisabeth in ihrem Element. In ihrem "bürgerlichen Leben" ist Elisabeth Wintergerst Rechtsanwältin, ihre Leidenschaft gehört jedoch den Bräuchen und Sagen ihrer Heimat. Ihr geht es darum, die Mythologie und die Spiritualität der Überlieferungen, in denen oft Jahrtausende alte Erzähltraditionen stecken, aus der verstaubten Ecke heraus zu holen und in einen großen kulturhistorischen Zusammenhang zu stellen. Bereits drei Bücher zu heimatgeschichtlichen Themen gibt es von Elisabeth Wintergerst: „Orte der Göttin und Magnuslegende", „Säuling - Berg zwischen den Welten" und „Mutterland um Säuling und Aggenstein - eine Heimkehr".
Höhlen, Berge, Flüsse sind für Elisabeth Wintergerst beseelte Orte voller Zauber. Früher, so erzählt sie, waren diese Orte Plätze der Götter und vor allem der Göttinnen, der Percht und der Frau Holle, die in alten Zeiten die Urgöttin der Region war, bevor die Christianisierung die Naturgeister verbannte, wie in Füssen der „Heilige Magnus".
 
Die Füssen-Premiere von ALPGEISTER ist am 6. Juli um 20 Uhr im Alpenfilmtheater in Füssen, Augustenstr. 15, Tel. 08362 921467. Zu der Veranstaltung kommen auch Filmemacher Walter Steffen und sein Team. 
 
Informationen zu dem Filmprojekt: www.Alpgeister.de.

Seit mehr als zehn Jahren erkundet der Drehbuchautor (EDEL & STARK, ROSENHEIM COPS, ALLES KLARA u.v.m.) und Regisseur Walter Steffen mit seinen Filmen unsere oberbayerische Heimat und die Welt. Mit den Werken "ENDSTATION SEESHAUPT", "MÜNCHEN IN INDIEN", "BAVARIA VISTA CLUB", "HAPPY WELCOME" und aktuell "JOY IN IRAN" hat er sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht und sich eine große Fangemeinde geschaffen. Für sein künstlerisches Werk erhielt Walter Steffen unter anderem den Tassilo-Hauptpreis der Süddeutschen Zeitung und kann mit seinen Filmen immer wieder die Filmkritik und die Zuschauer überzeugen.

Einige seiner Filme waren die erfolgreichsten Kino-Dokumentarfilme in den bayerischen Kinos. Selbst im weit entfernten Berlin gab es vor einem Jahr eine Walter Steffen Filmwoche, mit einer Retrospektive seiner dokumentarischen Filmarbeit.
 
Weitere Informationen zu Walter Steffen und seinen Werken:  www.Konzept-und-Dialog.de
Pressekontakt: Maren Martell, martell@maren-martell.de oder 01743174 000

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