Wegebau

Die DAV Sektion Füssen sucht einen Wegewart

Wir brauchen dich

Ehrenamt macht Spaß - und hat tausend Facetten!

Sie gehen gerne in die Berge?
Sie engagieren sich gerne im Team?
Sie identifizieren sich mit den Zielen des DAV?
Sie sind körperlich fit und haben handwerkliches Geschick?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Denn bei uns gibt es viel zu tun. Bei uns können Sie Ihre Fähigkeiten zielgenau einbringen. Und bei uns finden Sie Gleichgesinnte, denen die Berge und der Bergsport ebenso wichtig sind, wie Ihnen.

Das Arbeitsgebiet unserer Sektion erstreckt sich ausgehend von der Bleckenau über die Ahornspitze und Gumpelkarspitze im Norden, über die Hochblasse im Osten, den Kreuzkopf und Dürrenberg im Süden, bis zum Säuling und Gossenthomaskopf im Westen. In diesem Gebiet sind wir für die Wanderwege zuständig, die vom Wegewart immer wieder überprüft und in Stand gesetzt werden müssen. Größere Maßnahmen werden im Team erledigt oder ggf. an Firmen vergeben.

Setzen Sie sich mit uns unverbindlich in Verbindung und erfahren Sie mehr über unser Team und unsere Aufgaben unserem 1.Vorstand Peter Ziegler,
Tel. 08362 - 94 09 44 oder 0160 - 85 08 989  vorstand1@alpenverein-fuessen.de

Wir treffen uns auch regelmässig zu gemeinsamen Arbeitseinsätzen: Termine hier

 

Den bayerischen Königen haben wir einige der von uns heute noch benutzten Wege unseres Arbeitsgebietes zu verdanken. Entstanden Sie damals als Reitwege für die königliche Jagd oder als Versorgungswege für die königlichen Jagdhütten.

In einer Welle romantischer Bergbegeisterung und Aufbruchstimmung hat dann unsere Gründergeneration der Sektion Füssen weitere Wege aber auch Hütten angelegt. Diese Männer und Frauen haben wahrscheinlich gespürt und bemerkt, dass im Alpinismus und Bergsport sich das Freizeitverhalten verändern wird und wollten dabei sein um die faszinierende Schönheit des Königswinkels, der Ammergauer-, Lechtaler-, Tannheimer-Berge und Allgäuer Alpen mit anderen Gleichgesinnten zu teilen und diese leichter erreichbar zu machen. Es war deren Weitblick die Berge nicht nur einer kleinen privilegierten Bevölkerungsschicht, sondern dem Großteil der Bevölkerung zu erschließen, die damals weder Urlaub noch Freizeit kannten und viel zu sehr mit der Beschaffung der alltäglichen Bedürfnisse befasst waren. So wurde um 1890 der uns bekannte Normalweg auf den Säuling durch Anselm Kiechle den ersten Bergführer von Füssen trassiert und erbaut.

In den letzten 25 Jahre stellte das Aufkommen neuer Trendsportarten wie Mountainbike, Schneeschuh- wandern oder Bouldern neue Herausforderungen an unser Wege- netz. Zukünftig werden Wege aufgewertet werden und sind dann nicht nur Verbindungs- strecken, sondern verbinden Orte der Energie oder werden selbst zu „Kraft-Wegen“, die unsere Emo- tionen ansprechen und unsere Batterien wieder aufladen. Der heutige Mensch sucht einen Ausgleich aus der technisierten, schnelllebigen Welt in der herrlich „entschleunigten“ Natur. Größter Schatz und Garant für die Erholung ist eine intakte Natur, der Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Diesen Erholungsraum zu erhalten, den Alpentourismus zu lenken, das haben wir uns von der Sektion Füssen für unser Arbeitsgebiet vorgenommen und zur Verantwortung gemacht.

Die Aufgabe des Wegmachers / Wegewartes besteht in der Gewährleistung einer angemessenen Sicherheit für den Bergwanderer und in der Verhinderung einer immer mehr um sich greifenden Erosion. Jahreszeitlich bedingt beginnt das Jahr des Wegewartes mit Kontrollgängen und Beseitigung der im Winter und Frühjahr aufgetretenen Wind- und Schneebrüche und sonstigen wegversperrenden Hinder- nissen. Dabei gibt es kaum maschinelle Unterstützung und daher ist der Erhalt und die Sanierung der Bergwege eine der größten Aufgaben und Heraus- forderungen an die Sektionen des DAV.

Zu diesem Zweck haben wir uns mit weiteren Allgäuer Sektionen zur ARGE Wegebau zusammen-geschlossen, die sich mit Hilfe von Sponsoren bemüht Wegeabschnitte die von unseren ehrenamtlichen Wegmachern nicht saniert werden können durch spezialisierte Fachfirmen wieder herstellen zu lassen. So geschehen auf dem Weg vom Rotmoos zum Kofeljoch, was Sanierungskosten in Höhe von 11.000 € bedeutete. Davor sind natürlich die Genehmiungen der bayerischen Staatsregierung dafür einzuholen. Deren Forderungen auf Nachhaltigkeit um Umweltverträglichkeit bei der Wegesanierung diskutiert und befolgt werden müssen.

Peter Ziegler, 1. Vorsitzender