Rückblick auf vergangene Touren

10.06.2016 Tour zum Sonnenkopf und Heidelbeerkopf

Tour zum Sonnenkopf und Heidelbeerkopf

Leitung Barbara Fähnrich
28.07.2016 Botanische Wanderung Spullerseegebiet

Botanische Wanderung Spullerseegebiet

Leitung Manfred Sailer
8.08.2016 Botanische Wanderung vom Formarinsee zum Spullersee über den Gehrengrat

Botanische Wanderung vom Formarinsee zum Spullersee über den Gehrengrat

Leitung Manfred Sailer
22.09.2016 Bergtour zum Kaiserjochhaus und Malatschkopf

Bergtour zum Kaiserjochhaus und Malatschkopf

Leitung Barbara Fähnrich
1.10.2016 Tour zur Notkarspitze

Tour zur Notkarspitze

 Leitung Herbert Dopfer
13.04.2018 Burgkranzegger Horn

Wanderung zum Burgkranzegger Horn

Dem Frühling entgegen !
Es regnete als wir uns zur Abfahrt nach Faistenoy trafen, doch getreu dem Motto „Wer Wind und Wetter scheut, der kommt nicht weit“, beschlossen wir, nach kurzer gemeinsamer Beratung, die Wanderung durchzuführen und wurden letztendlich auch dafür belohnt.

Der Rundweg beginnt am Elleglift in Faistenoy und führt uns nach einem kurzen Anstieg auf dem Berschweg durch einen Wald. Wir wandern geradeaus weiter und verlassen den Wald nach ca. 1 km. Hier haben wir einen wunderschönen Ausblick auf den Wächter des Allgäus, den Grünten, und den Grüntensee. Auf verschiedenen Wegen erreichen wir dann Oberellegg und die Ellegg Höhe.
Von dort aus genießen wir den Blick auf den Rottachsee und das Alpenpanorama. Die schneebedeckten Gipfel leuchten in der Sonne und wir erfreuen uns an den mit Schlüsselblumen und Buschwindröschen übersäten Wiesen.

Den Regen haben wir in Füssen zurückgelassen und der Himmel klart mehr und mehr auf.

Barbara Fähnrich, unsere Wanderleiterin, führt uns nun nach kurzem Abstieg über Binzen weiter aufs „Horn"(1150m).
Hier hat der Frühling gerade begonnen und die freien Flächen rund ums Gipfelkreuz schmücken sich mit unzähligen weißen und blauen Krokussen.
Nun lassen wir uns auch zu einer kurzen Rast und einer Brotzeit nieder. Nach der Überquerung des Horns und über schöne Wiesen folgen wir dem Weg ins Tal, entlang des Faistenoyer Baches, der auch bezaubernde Ausblicke bot.
In Faistenoy, am Skilift wieder angekommen, fahren wir mit dem Auto zur „Schnakenhöhe", wo wir in netter Runde bei Kaffee und Kuchen und mit einem freien Blick über die Allgäuer Alpenkette den schönen Tag Revue passieren lassen.

Text: Ingrid Hanns   Fotos: Ingrid Hanns/Barbara Fähnrich

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20.04.2018 Schloss Loch, Rote Wand und Dreiländereck

Wanderung Schloss Loch, Rote Wand und Dreiländereck

Mit etwas Verspätung starten wir in Pinswang beim Gasthof Schluxen.
Wir gehen Steil bergan zum Schloss Loch, wo wir die steile Wand über uns bewundern, die mit Haken zum Klettern versehen ist, für uns etwas zu schwierig.
Bei idealem Bergwetter gehen wir durch den Wald steil bergan zur Roten Wand.
Wir treffen unterwegs keine Menschenseele. An der Roten Wand haben wir einen wunderbaren Blick auf den unter uns liegenden Lech und Vils mit Umgebung.
Weiter geht es auf gutem Weg zum Dreiländereck wo wir eine Traumaussicht auf den Forgensee bis zum Auerberg haben. Weiter unter uns die Stadt Füssen.
Wir geniesen den Ausblick bei einer Brotzeit.
Gehen dann zum Grenzstein Dreiländereck wo wir über die Angaben auf dem Stein diskutieren
Die meisten zieht es schon wieder weiter Rictung Tal zum Gasthof Schluxen wo wir den Tag bei gemütlicher Einkehr ausklingen Lassen.

Text und Fotos: Manfred Eisenhardt

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10.05.-14.05.2018 Frühjahrsausflug Bergamasker Alpen

Frühjahrsausflug Bergamasker Alpen - Lombardei

Tag 1:
Treffpunkt
: 8.00 Uhr Walderlebniszentrum in Füssen
Wir fuhren in Fahrgemeinschaften in Richtung Landeck - Sankt Moritz - am Comer See vorbei nach Rota d`Imagna.
Unterkunft: Hotel Miramonti

Tag 2:
Froh gelaunt ging unsere Wanderung vom Hotel Miramonti zum La Passata, La Passata ist die Grenze zwischen Milano und Venedig auf 1244 hm.
Weiter, durch Wälder und über leichte Klettereien, in Richtung Corna Comerzza bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt, Höhe ca. 1400 hm. Ausblick bis zum Comer See!
Aufstieg ca. 900 hm, Streckenlänge ca. 15 km

Tag 3:
Mit dem Auto nach Brumano und weiter Richtung Fuipiano, eine kleine Straße hoch zu einem Parkplatz auf ca. 1150 hm.
Geplant war der Aufstieg auf den Monte Resegone , aber leider zogen die Wolken über den 1875 m hohgen Gipfe. Wir planten um und wanderten auf dem Grat in Richtung Monte Serrada, nordwestliche Hügelkette Passo del Palio bis zum Gipfelkreuz Canti  1563 hm.
Immer auf der Suche nach schönen Blumen, wurden wir auf dieser Hügelkette ausgiebig belohnt. Es gab zahlreiche Narzissen und Enziane.
Abstieg über den Zucco d Pralongone nach Fuipiano, wo uns Norbert mit dem Auto abholte.

Gipfelfoto Canti, 1563 hm

Tag 4:
In der Nacht regnete es. Aber am nächsten Morgen nach dem Frühstück klärte es wieder auf und wir versuchten es noch einmal und es klappte:
Aufstieg auf den Monte Resegone auf 1875 hm
Anfahrt und Anfang der Wanderung wie am Tag zuvor, auf dem Sattel führte der Wanderweg links, durch Buchenwälder und ab ca 1700 hm etwas steinig bis zur Hütte
Rifugio Azzoni (1.860 m).
Die Hütte liegt wie ein Adlerhorst auf dem Gipfel des Kulissen- und Hausberges von Lecco, dem Monte Resegone (1.875 m), sie bietet den Bergsteigern, die im Resegone Massiv in den Bergamasker Alpen unterwegs sind, regionale Spezialitäten und Übernachtungsmöglichkeit für bis zu 20 Personen an.
Vom Gipfel gibt es einen tollen Blick in die Valnegra-Schlucht Richtung Lecco.

Tag 5:
Am nächsten Morgen hieß es Abschiednehmen. Es regnete leicht. Unterwegs hofften wir auf ein trockenes Zeitfenster und wir hatten Glück.
Auf der Rückfahrt hielten wir in kurz nach Chiavenna im Ort Borgonuovo

Aufstieg zum Piuro Sandrio Acquafraggia

Wir erfreuten und an dem Anblick der Acquafraggia Wasserfälle, ein unberührter Naturfleck inmitten der italienischen Bregaglia Gegend. Durch einen gut eingerichteten Wanderweg erkundeten wir die Gegend rund um die Wasserfälle mit der üppigen Vegetation und den dunkeln Felsen. Von den Panoramaterrassen, die sich dem Pfad entlang befinden, konnten wir gleichzeitig die Aussicht auf das ganze Tal bis zur Chiavenna Ebene genießen.

 

Auch hatten wir das Glück, den vom Ausstreben bedrohten Feuersalamander zu sehen

Mehrere Ausflugsstrecken beginnen bei den Acquafraggia Wasserfällen. Der charakteristische Maultierpfad bildet den Hauptweg, der mit langgezogenen Kurven zum antiken Dorf Savogno führt.

Zusatzinfo:
In Savogno gibt es das Refugio Savogno, Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Savogno bildet eine wichtige Etappe des historischen Via Bregaglia Ausflugwegs, der sich von Italien aus, ab Chiavenna, in die Schweiz, auf den Malojapass schlängelt. Die Hochgebirgswege führen über die dominierenden Alpenpässe, die nach Avero und zum Valle di Lei Tal führen.

Nachtrag: geschichtliches zu dem Ort Borgonuovo
Südlich vom gegenwärtig Ortsteil „Borgonuovo befand sich das Dorf "Piuro".
Am 4. September 1618 zerstörte und verschüttete ein Erdrutsch das ganze Dorf. Ungefähr 3.000.000 m³ von Felsblocken und Bodenkrumen lösten sich dabei vom Berg „Conto“. Alle 1000 Einwohner des früheren Ortes Piuro starben, nur einigen Personen (Francesco Forno, Simone Ramada, Battista Planta, Giovan Pietro Vertemate Franchi, eine Frau mit zwei Kinder und der Bruder des Bürgermeisters) blieben am Leben, denn sie waren zufällig nicht im Dorf.
In ganz Europa sprach man über diese Katastrophe.

Es war ein aussichtsreicher Ausflug mit einer lustigen und gutgelaunten Gruppe. Ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an unseren Tourenleiter Norbert.

 

Text: Romy Winter  Fotos:Teilnehmer

30.05.2018 Lech-Panoramaweg

Wanderung auf dem Lech-Panoramaweg

Die ganze Nacht hatte es heftig geregnet und gestürmt und doch als wir uns am Morgen des 30. Mai 2018 getroffen haben, klarte es auf und wir konnten unsere Wanderung starten.
Mit unseren PKWs fuhren wir, d.h. 18 Teilnehmer, bis Vorderhornbach im Lechtal und dann weiter mit dem Linienbus nach Häselgehr.
Bei der Dorfkirche in Häselgehr starteten wir unsere Wanderung auf dem Lech-Panoramaweg inzwischen bei strahlendem Sonnenschein. Vorbei ging es am Doser-Wasserfall, der im November versiegt und im April plötzlich als tosender Wasserfall wieder in Erscheinung tritt. In einer Höhe von ca. 1000 bis 1100 Meter wanderten wir im stetigem bergauf und bergab nach Martinau. Dabei hatten wir ständig schönste Blicke ins Lechtal und auf die umliegenden Berge.
Nach einer geruhsamen Mittagsrast auf einer imposanten Felsformation gelangten wir schließlich nach Martinau.
Dort machten wir noch einen Abstecher zur Frauenschuhblüte. Dieses Gebiet ist das größte zusammenhängende Frauenschuhgebiet Europas. Ca. 6000 Exemplare stehen auf relativ engen Raum zusammen.
Eine Einkehr im Föhrenhof in Stanzach rundete unseren schönen Wandertag ab. Und trotz Gewitteransage hatten wir bestes, wenn auch etwas heißes Wetter.

Danke an alle Teilnehmer, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag so harmonisch verlaufen ist.

Text: Barbara Fähnrich   Fotos: Barbara Fähnrich/Teilnehmer

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16.06.2018 Bergtour über den Hirschbachtobel zur Hirschalpe

Bergtour über den Hirschbachtobel zur Hirschalpe und zum unteren Hirschberg

Bei guter Wetterprognose für den gesamten Tag starteten wir mit 13 Teilnehmern am 16.06.2018 um 8.00 Uhr früh in Bad Hindelang.
Wir stiegen über die romantische Schlucht des Hirschbachs hoch zur Hirschalpe. Auf einem wunderschönen Höhenweg mit herrlichem Panoramablick ging es über bunte Almwiesen Richtung Klankhütte. Von dort war es noch ein kleiner Aufstieg zum unteren Hirschberg, von dem sich ein überwältigendes Panorama bot, nach Westen Richtung Sonthofen zur Hörnergruppe und Nagelfluh, nach Süden zum Hohen Ifen, Widderstein, Daumen, Hochvogel u.v.m. und nach Osten zu den Bergen des Tannheimer Tals.
Über einen schmalen, sehr schönen Bergpfad stiegen wir ab nach Bad Hindelang und hatten im Café Polite oberhalb von Hindelang noch einen gemütlichen Abschluss.

Text/Fotos: Barbara Fähnrich

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21.06.2018 Botanischen Wanderung zur Schochenspitze

Botanischen Wanderung zur Schochenspitze

Mit der Bergbahn aufs Neunerköpfle mit Eintrag in das größte Gipfelbuch sind 17 Teilnehmer mit Manfred Sailer zu einer botanischen Wanderung zur Schochenspitze (2069m) im Tannheimer Tal aufgebrochen. Unterwegs gab´s natürlich viel zu sehen: Enziane, Alpenrosen, Alpenastern und Edelweiß standen für uns Spalier.
Händelwurz, verschiedene Knabenkräuter, Höswurz, Hohlzunge und Kohlröschen aus der Familie der Orchideen waren ebenfalls zu entdecken. Höhepunkt war ein Hybride, Mischling aus zwei Arten - Köhlröschen und Händelwurz, eine echte Rarität.
Dass uns am Rückweg kurz vor der Bergstation ein Regenschauer erwischte war eine kurze Episode und angesichts der Pracht der in voller Blüte stehenden Alpenblumen gleich wieder vergessen. Einkehr bei Kaffee und Kuchen als gelungener Abschluss gehört einfach dazu.

Text/Fotos: Manfred Sailer

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29.06.2018 Vom Hopferwald zur Alpe Beichelstein

Vom Hopferwald zur Alpe Beichelstein

Acht unerschrockene Teilnehmer machten sich am Morgen des 29. Juni um 8.00 Uhr früh unter der Leitung unseres Wanderleiters Manfred Eisenhard auf den Weg von Hopferwald zur Alpe Beichelstein. Am vorherigen Tag und über Nacht hatte es stark geregnet, aber am frühen Morgen wurde das Wetter besser. Es blieb den ganzen Tag trocken, etwas bewölkt und gegen Mittag zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen. Für uns bestes Wanderwetter.

Mit den Autos fuhren wir bis Hopferwald und wanderten dann entlang schöner Wiesen und Wälder über den Naturlehrpfad zum Gipfel des Senkele. Unterwegs hatten wir herrliche Ausblicke auf unsere Berge, die sich teilweise mit Wolkenbändern präsentierten. Da wir eine kleine Gruppe waren ging es sehr gemütlich zu. Jeder konnte sich mit jedem unterhalten und schon bald hatten wir das Gipfelkreuz auf dem Senkele erreicht.
Entlang schöner Bergwiesen auf dem Rücken des Senkele ging es vorbei an einem alten Gehöft zu einer Madonnenfigur im Fels. Weil die Stimmung gar so gut war, machten wir noch eine kurze Pause oberhalb der Alpe Beichelstein mit herrlichem Blick rundum auf unsere schöne Bergwelt.

Eine ausgiebige Rast in der Alpe Beichelstein rundete unsere harmonische Tour ab.
Danke unserem Wanderleiter Manfred Eisenhard für die schönen Stunden.

Text: Barbara Fähnrich   Fotos: Barbara Fähnrich/Manfred Eisenhard

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12.07.2018 Der Lech an der Grenze – eine kulturgeographische Abendwanderung

Der Lech an der Grenze – eine kulturgeographische Abendwanderung

Mit viel Liebe und Engagement zu seiner Heimat hat uns Peter Nasemann am 12. Juli 2018 in einer Abendwanderung den „Lech an der Grenze“ vorgestellt.

Um 17.00 Uhr trafen sich 16 Teilnehmer im Walderlebniszentrum Ziegelwies. Von dort wanderten wir über die Rote Wand und über das Dreiländereck hinab zum Gasthaus Schluxen.

Unterwegs haben wir des öfteren Rast gemacht um von Peter Nasemann in kurzweiliger Art und Weise viel Interessantes zu erfahren über den deutschen Lech als Wildfluss, seine Bedeutung für Land und Leute im Laufe der Jahrhunderte, über Natur- und Kulturlandschaft, über Umgestaltung der Bergwälder von Monokulturen zu Mischwäldern, über die Bedeutung der Eiszeit für unsere Region, über die Entstehung der unterschiedlichen Gesteinsarten, und vieles, vieles mehr.

Da es soviel Interessantes zu berichten gab, gelangten wir erst kurz vor Dunkelheit zum Gasthaus Schluxen, wo wir in geselliger Runde diese schöne Abendwanderung ausklingen ließen.

Herzlichen Dank Peter Nasemann für die tollen, umfangreichen Informationen.

Text/Fotos: Barbara Fähnrich

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19.07.2018 Botanische Wanderung Madlochjoch

Botanischen Schönheiten auf der Spur

Tour vom Spullersee über das Madlochjoch zum Zürser See und Abstieg nach Lech

Bei bestem Wetter machte sich die Wandergruppe unter Leitung von Manfred Sailer von Lech am Arlberg mit dem Shuttlebus auf zum Spullersee (1820m), dem Startort der Wanderung. Der stolze Preis von 17 Euro, für die einfache Fahrt, es gibt jetzt nur noch Tagestickets, war ein leichter Wermutstropfen!!!

Gleich von Beginn an auf dem Weg vorbei an der Ravensburgerhütte (1980m) ein üppiger Alpenblumengarten mit Steinnelken, Türkenbund und gelbem Enzian. Bis zum Madlochjoch (2438m), Aufstieg rund 650 Höhenmeter erfreuten Alpenblumen in voller Pracht: stengelloser Enzian, Schusternägele, punktierter Enzian und vor allem Purpurenziane in großer Anzahl neben vielen anderen Alpenblumenarten. Auch die putzigen Murmele mit ihren Jungen konnten immer wieder beobachtet werden. Megalodonten, sogenannte Kuhtrittmuscheln zeugten von der Entstehung der Alpen vor vielen Millionen Jahren.

Den Abstieg über den Zürsersee (2150m) bis hinunter nach Lech von fast 1000 Höhenmetern, auch da immer wieder eine herrliche Alpenflora am Wegesrand, schafften alle Teilnehmer problemlos. Mit gemütlicher Einkehr bei Kaffee und Kuchen auf der Bodenalpe endete eine botanisch hoch interessante Tour.

Text/Fotos: Manfred Sailer

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24.07.2018 Panoramawanderung zum Ofterschwanger Horn

Panoramawanderung zum Ofterschwanger Horn und Rangiswanger Horn

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am 24.07.2018 um 8.00 Uhr früh mit 16 Teilnehmern im Ostertal nahe Gunzesried unsere Panoramatour zur Hörnergruppe.

Nach einen Aufstieg auf schmalem Pfad durch einen schönen Mischwald gelangten wir nach ca. 1½ Stunden zum Ofterschwanger Horn. Dies ließen wir links liegen und gingen auf dem Panoramaweg unterhalb des Sigiswanger Horns bis zum Rangiswager Horn.

Von der Nagelfluhkette, Riedberger Horn, Hoher Ifen mit Gottesacker, Allgäuer Hochalpen mit Nebelhorn und Großen Daumen und Voralpenland mit dem Grünten, das Panorama war überwältigend.

Nach einem weiteren kurzen Aufstieg gelangten wir auf den Gipfel des Rangiswanger Horns und wurden dort mit einem 360–Grad Rundblick bis zu den Schweizer Bergen für die Mühe des Aufstiegs bei inzwischen schon sehr heißen Temperaturen belohnt. Unser Abstieg führte uns dann über die Rangiswanger Alpe, zum Ober-Älple und die Holzschlag-Alpe zu unserem Parkplatz im Ostertal zurück.

Inzwischen war es sehr heiß geworden und wir alle freuten uns auf eine Einkehr in der Buhl-Alpe. Bei einem geselligen Miteinander klang unser harmonischer Wandertag aus.

Text: Barbara Fähnrich   Fotos: Barbara Fähnrich/Manfed Sailer

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28.08.2018 Das Imberger Horn - eine Überschreitung

Das Imberger Horn - eine Überschreitung

Mit 22 Teilnehmern starteten wir am 28. August 2018 von Bad Hindelang mit der Hornbahn zur Bergstation am Imberger Horn.
Strahlender Sonnenschein, aber angenehme Temperaturen begleiteten uns zunächst bei unserem Aufstieg zum Gipfel des Imberger Horns. Nach Überschreitung des Horns erreichten wir einen weiteren Gipfel, den Straußberg. Steil ging es dann hinunter zur Straußbergalpe. Im großen Bogen um das Imberger Horn gelangten wir zurück zur Bergstation, kurz davor hatten wir auf dem Burgschrofen nochmals einen herrlichen Blick hinunter ins Tal und auf die umliegende Bergwelt.
An der Bergstation ließen wir den schönen Tag im Berggasthof "Gletscherspalte" ausklingen.
Für den Abstieg ins Tal gab es zwei Optionen, entweder mit der Bahn ins Tal zu fahren oder über die Hornalpe ins Tal abzusteigen. 19 Teilnehmer entschieden sich für den Abstieg auf einem schmalen Steig.
Danke allen Teilnehmern für den schönen gelungenen Tag.

Text: Barbara Fähnrich   Fotos: Barbara Fähnrich/Teilnehmer

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10. – 15. 09. 2018 Tourenwoche Seiseralm

Tourenwoche Seiseralm

Eine erlebnisreiche Woche hatten die 14 Teilnehmer, die mit Wanderleiter Manfred Sailer, tatkräftig unterstützt von Barbara Fähnrich bei bestem Herbstwetter auf der Seiseralm unterwegs waren. Erste Unternehmung war am Ankunftstag eine kleine Eingehtour zur Zallingerhütte mit gemütlicher Einkehr.

Am zweiten Tag dann gleich eine kernige Tour zu den Schlernhäusern und dem naheliegenden Gipfel des Petz mit knapp über 1200 Höhenmetern. Am Wegesrand erfreute noch die eine oder andere Alpenblume als Blickfang, alles einzelne Nachzügler, denn die eigentliche Blütezeit war längst schon vorbei.

Der dritte Tag führte die Gruppe von St. Ulrich im Grödnertal per Seilbahn auf die Seceda (2518 m), einen herrlichen Aussichtsberg mit grandioser Rundschau zu Langkofel und vielen weiteren Dolomitengipfeln. Die Aufstiege hielten sich in Grenzen, aber die rund 1400 Höhenmeter beim Abstieg waren auch nicht von Pappe, bei der Rast auf der Fermedahütte konnten sich alle bei einer guten Brotzeit zwischenzeitlich stärken. Ein schöner Abschluss war die Besichtigung und Führung durch die Kirche St. Jakob mit ihren eindrucksvollen Fresken. Die Anfänge dieses Gotteshauses, mit wunderbarem Blich zum Langkofel reichen bis ins Jahr 1283 zurück.

Für den vierten Tag wurde der Höhepunkt der Tourenwoche in Angriff genommen. Über die Plattkofelhütte (2300 m) ging es durch die 30 Grad geneigte Westflanke auf dem zwar steilen aber alpinistisch unschwierigen Normalweg auf den 2958 m hohen Plattkofel (Sasso Piatto) den alle 12 Gipfelstürmer nach rund vierstündigem Aufstieg zufrieden erreichten. Der grandiose Ausblick über Seiseralm, Grödnertal, umliegende Gipfel und vor allem auf die zum Greifen nahen, schroffen Felswände des Langkofel entschädigten für alle Mühen und die nicht ganz 1200 Höhenmeter. Vor Rückkehr ins Quartier natürlich Einkehr in der einladenden Plattkofelhütte.

Am letzten Tag zum Ausklang bei anfangs leichter Bewölkung, die dann rasch auflockerte noch eine leichtere Tour mit nicht ganz 600 Höhenmetern über die Tierser-Alpl-Hütte (2440 m) zur Rosszahnscharte (2499 m) und über die Nordseite Abstieg zur Seiseralm mit ausgiebigen Fotopausen, verursacht durch die vielen Murmele, die die Herbstsonne ebenso genossen. Die geplante Einkehr auf der Alpenrosenhütte fiel leider aus, weil die Hütte wegen Stromausfall an diesem Tag geschlossen hatte. Leider musste Manfred wegen eines geschwollenen Knöchels pausieren, Barbara sprang ein und übernahm die Leitung.

Das Wetter hat es mehr als gut mit uns gemeint, die ganzen Tage Sonnenschein, nur kurz einmal Regen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Unterkunft und Verpflegung ließen nichts zu wünschen übrig. Ebenso erfreulich, dass alle Touren unfallfrei verlaufen sind und alle Teilnehmer diese Woche hoffentlich wohl in bester Erinnerung behalten werden.

Text/Fotos: Manfred Sailer

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